Die Menüs im Demoinhalt sind nicht wirklich sinnvoll aufgeteilt. Sie sollen ansatzweise demonstrieren, was machbar ist. Das heißt nicht, daß dieselbe Aufteilung in einer produktiven Seite sinnvoll ist.
Trotzdem ist es völlig normal, Menüs entsprechend ihren Hauptthemen auf oberster Ebene aufzuteilen. Je nach Komplexität der Seite ist das sogar sehr sinnvoll, denn 7 ist die Zahl der Menüpunkte, die ein durchschnittlicher Besucher beim Überfliegen visuell erfassen kann, ohne sie bewußt lesen und den Inhalt verstehen zu müssen. Deshalb sollte ein Menü normalerweise nicht mehr als 7 Punkte beinhalten.
Auf --ALTER LINK WURDE ENTFERNT-- habe ich verschiedene Menütechniken kombiniert: Oben ist das eigentliche Hauptmenü, mit dem man zu den Hauptinhalten der Seite kommt. Da diese Inhalte teilweise noch einmal thematisch unterteilt sind, gibt es Submenüs, die zu den Unterthemen führen. Pulldown-Menüs sind aber nur für Normalsurfer komfortabel. Manche Sehbehinderte haben echte Probleme damit, und für einen Parkinson-Kranken ist es fast unmöglich, so einen Menüpunkt zu treffen. Deshalb erscheinen die jeweils aktiven Submenüs noch einmal links in der Sidebar. Ich weiß, ich habe in diesem Menü die 7-Punkte-Regel gebrochen, weil ich die Pinwand noch mit unter den Hauptpunkten unterbringen wollte. Wenn sie nicht akzeptiert wird, wandert sie nach links in die Sidebar. Sowas ist in Joomla mit ein paar Klicks erledigt.
Ständig in der Sidebar sichtbar sind die weniger wichtigen Menüpunkte, die zwar nice to have sind, aber nicht zum Hauptthema der Site gehören.
Und ganz unten schließlich sind die "Pflichtmenüpunkte", die mit dem Thema selbst nichts zu tun haben, aber zum Betrieb der Site gehören. Die hätte ich auch mit in die Sidebar packen können, aber ich habe mich mal irgendwann für unten entschieden
Ach ja: Nicht zu vergessen das Menü in der rechten Sidebar unter "Damals", das eigentlich keinen besonderen Sinn hat, sondern nur die Direktnavigation zwischen den relativ zahlreich gewordenen Artikeln ermöglichen soll. Dieses Menü geht allerdings nicht (automatisch) mit Bordmitteln. Dazu braucht man das Extended Menu Modul. Damit ist es möglich, ein Menü dynamisch in Abhängigkeit von den veröffentlichten Artikeln eines Bereichs oder einer Kategorie zu erzeugen. Theoretisch geht damit auch ein hierarchisches Menü mit Bereichen oder Kategorien als Oberpunkten und den Artikeln als Unterpunkten, praktisch sind aber die generierten Links zu den Bereichen und Kategorien defekt, weil sie noch die 1.0-Links abbilden. In der 1.5 werden sie anders aufgerufen, und diese Aufrufe sind anscheinend noch nicht angepaßt. Deshalb funktioniert diese Menütechnik bis jetzt nur mit den Artikel-Links.